Orymek´s Britisch Kurzhaar-Katzen

in blau und anderen Farben seit 2001

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9.2.2017

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Stand: 09.02.17 

 

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Wissenswertes rund um Katzengesundheit und Katzenkauf

Katzen-Krankheiten       

Es gibt zahlreiche Erkrankungen, die eine Katze haben kann, die die unterschiedlichsten Ursachen haben können. Manche von diesen Erkrankungen können verhindert werden. Die Schutzimpfungen sind mittlerweile bei den meisten Krankheiten wirksam und man kann immer nur dazu raten.

FIP: Feline Infekiöse Peritonitis,
      

hinter dem lateinischen Namen verbirgt sich eine infektiöse Bauchfellentzündung.
Eine Viruserkrankung (aus der Gruppe der Corona-Viren), die, einmal ausgebrochen, immer zum Tode führt.
Über die Übertragung sind sich die Ärzte immer noch nicht 100% einig. Die meisten gehen aber mittlerweile davon aus, das eine einfache Form des Virus (ähnlich dem Herpesvirus beim Menschen), bereits in vielen Katzen  zu finden ist. Jedoch erkrankt das Tier nur, wenn das Virus seine Form ändert (mutiert) und das Tier sich in einem stark gestressten Zustand befindet oder das Immunsystem auf andere Weise geschwächt ist.

Symptome:       chronisches Fieber, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, später dann

                       ausgeprägte Ergüsse in Bauch- und Brusthöhle.

Therapie:         Medikamente bewirken nur Linderung, jedoch keine Heilung.

Prophylaxe:        Peinliche Sauberkeit im Katzenklo! Stressfreie Haltung der Tiere

                       erhöht die Kraft des Immunsystems!

FIP- Blut- Test und FIP- Impfung . Dazu gibt es jedoch unterschiedliche Meinungen, fragen Sie Ihren Tierarzt.)

Katzenleukose:

Verursacher ist das Katzen-Leukämie-Virus (FeLV).
Es besteht eine hohe Sterberate. Zwischen Ansteckung und Krankheitsausbruch können mehrere Jahre liegen, in denen aber auch gesund erscheinende Katzen das Virus weitergeben.

Symptome:        Teilnahmslosigkeit, Fieber, akute Gewichtsabnahme, blasse

                        Schleimhäute, Zahnfleischentzündungen, später dann bösartige

                        Geschwülste und Abwehrschwächung

ELISA- Blut- Test     2x im 8-wöchigen Abstand positiv

Prophylaxe:        Die beste Prophylaxe ist die regelmäßige Impfung!

 

Katzenschnupfen:

Verschiedene Schnupfenviren (Herpes und Calici) verursachen eine Schnupfen- Infektion.
Sie werden direkt übertragen (leider aber auch von klinisch gesunden Virusausscheidern).

Symptome:           Niesen, anfangs wässriger Nasenausfluss, tränende Augen,

                           Entzündungen der Schleimhäute (mit Bläschenbildung)

                           zunehmend eitrige Sekrete aus Nase und Augen, Fieber,

                           Appetitlosigkeit, Schwäche, Geschwüre

Therapie:                    Impfen! Dringend zum Arzt!

Präparate zur Immun-Steigerung Antibiotika, um Sekundärinfektionen einzudämmen. Entzündungshemmende Präparate, Augensalbe, viel Flüssigkeit!
Virusstatika helfen nur begrenzt und wenn, dann nur, wenn sie rechtzeitig verabreicht werden.

 

Katzenseuche:

auch genannt Panleukopenie, Feline Parvovirose. Heute ist die Katzenseuche dank der Impfprophylaxe seltener , dennoch aber immer noch vorhanden. Der Erreger heißt Parvo-Virus und lebt bis zu einem Jahr auch außerhalb eines Wirtes. Er wird sowohl direkt, als auch indirekt übertragen (auch über Spielzeug, Futternapf, Straßenschuhen...)

Symptome:       hohes Fieber, Erbrechen, blutigen Durchfall, Flüssigkeitsverlust bis

                       zu Kreislaufversagen und Tod (auch Hirnschädigungen bei den Föten

                       schwangerer Katzen können die Folge sein).

Therapie:            Tierarzt aufsuchen!
 

Alle 2 h etwa 5 ml Wasser mit etwas Traubenzucker (minimal) und Salz,
 

nach 24 h etwas Reisschleim ohne Milch oder Rinderserum (aus Apotheke).
 

Nach 4-5 Tagen püriertes Hühnerfleisch, fettfreie Hühnerbrühe...

bitte die Kost langsam auf Normalkost umstellen.

Prophylaxe:          Impfung!

 

Tollwut:

ist eine für Mensch und Tier tödlich verlaufende Virus-Erkrankung (Rabies-Virus).
Die Krankheit bricht ungefähr 4 Wochen bis ein Jahr nach Infektion (durch Biss) aus.

Symptome:

-Rasende Wut: Aggressivität, Angriffslust, Fauchen ohne erkennbare Ursache, Speichelfluss und Lähmungen der Hinterbeine.

-Stille Wut: scheue Katzen werden plötzlich lieb und anhänglich, verkriechen sich später und jammern kläglich, Speichelfluss und Lähmungen der Hinterbeine
- Nach Ausbruch der Krankheit -Tod innerhalb von 10 Tagen

Es gibt keine Therapie!

Prophylaxe:     Impfung! Auch bei nur gelegentlichen Ausflügen nach draußen oder

                     Kontakt mit nicht geimpften Freigängern oder beim Besuch von

                     Katzen-Ausstellungen mit dem Tier!

                           Empfehlenswert auch bei in der Familie lebenden kleinen Kindern!

 

Quelle: Rassekatzen von Annelie Durth